• Artefakte erzählen

    #19: Auf ins schöne Hügelland! – Norisch-pannonische (und andere) Hügelgräber

    „Was nutzt das schönste Hügelgrab, wenn ich kein Bier im Krügl hab.“ Heute springen wir ein bisschen auf den Kontinenten herum, landen dann aber wieder in der Steiermark und beschäftigen uns mit Bestattungen unter Grabhügeln (oder in Hügelgräbern). Ganz kurz kommen auch Indianerfriedhöfe vor. Und zur Erklärung für nicht Steirisch-Sprechende: „Huperl“ und „Gupf“ sind Geländeerhebungen, kleine Hügel.

    Der Magdalenenberg von Villingen, Baden-Württemberg (Fotonachweis)


    Der Leeberg Großmugl, Bezirk Korneuburg (Niederösterreich) (Fotonachweis)


    Das Hügelgräberfeld von Kapfenstein, Bezirk Südoststeiermark (Steiermark), sichtbar im ALS (© GIS Steiermark, 2021)


    Das Hügelgräberfeld von Leibnitz-Altenmarkt, Bezirk Leibnitz (Steiermark), auf der Josephinischen Landesaufnahme (© GIS Steiermark, 2021)


    Die Grünauer Cola-Flasche, gef. 1999 (Foto: J. Kraschitzer)


    Vielen Dank an Lisa für das Sprechen des Zitats!

    Hochgeladen am 19.04.2021.

    #18: Von wegen finsteres Mittelalter! – Auf einem Streifzug durch Graz (und andere mittelalterliche Schauplätze)

    Heute erzählt uns unser Gast Levente Horvath von seinen Forschungen im Bereich der Mittelalterarchäologie in der Steiermark, Kärnten und Griechenland. Dabei geht es nicht nur um die mittelalterliche Bebauung des Grazer Hauptplatzes, sondern auch um kulinarische Fragen zu den gelbsten Biskuitrouladen, die es gibt. Und apropos Hühner: Das vom Hauptplatz war gar keines.

    Einige der Gebäude am Grazer Hauptplatz, nach Norden in Richtung Erzherzog Johann Denkmal (Foto: Archäologieland Steiermark, 2002; zur Verfügung gestellt von L. Horvath)

    Die Gebäude im südwestlichen Bereich des Grazer Hauptplatzes, nach Süden in Richtung Rathaus (Foto: Archäologieland Steiermark, 2002; zur Verfügung gestellt von L. Horvath)

    Vielen Dank an Levente für das Interview und das Sprechen des Zitats!

    Hochgeladen am 05.04.2021.

    #17: Von bezaubernden Frauen, hängenden Schwertern und Wasserschlangen – Was von antiken Wörtern übrig blieb

    Also es geht heute nicht nur um uns, die wir euch mit unserem Podcast in den Bann ziehen, sondern auch um antike Begriffe und Redewendungen, die es bis in die heutige Zeit geschafft haben. En passant erzählen wir auch, wie der Krebs zu seinem Sternbild gekommen ist bzw. was Mussolini mit einem kleinen italienischen Fluss zu tun hat – und dazu gibt es Knackärsche am laufenden Band.

    Vielen Dank an Markus für das Sprechen des Zitats!

    Hochgeladen am 22.03.2021.

    #16: Was macht man so mit einem Archäologiestudium? oder: Auf Schatzsuche mit dem Arbeitsmarktservice

    „Habe nun, ach! Archäologie durchaus studiert mit heißem Bemühn. Da steh ich nun mit meiner Stange und frage mich, was ich jetzt anfange.“ Sehr frei nach Goethes „Faust“ schauen wir uns in dieser Folge an, was, wie, wo und warum Archäologie in Österreich und Deutschland studiert werden kann und wie sich das Arbeitsmarktservice vorstellt, was Archäolog*innen so tun.

    Actionshot – ready for work! (Foto: Johanna Kraschitzer, 2009)

    Internettipps: *Homepage des Fachbereiches Archäologie am Institut für Antike der Universität Graz *AMS Berufslexikon Archäologe/Archäologin

    Vielen Dank an Paul für das Sprechen des Zitats!

    Hochgeladen am 08.03.2021 (Schönen Weltfrauentag!).

    #15: Der Sterbende Gallier – und wie er von Pergamon nach Rom gekommen ist

    Wenn er aus  dem  kleinen, gallischen Dorf gekommen wäre, wäre ihm dieses Schicksal sicher erspart geblieben. Aber dann könnten wir eine der berühmtesten Statuen der Welt (und ihren Knackarsch) nicht im Museum bewundern.
    Aber eine Cervizia (nicht lauwarm!) passt immer gut dazu!
    Marmorstatue des sterbenden Galliers in den Kapitolinischen Museen, Rom (Foto: Andreas Schneider, 2011)


    Kopf des sterbenden Galliers (Foto: Andreas Schneider, 2011)

    Literaturtipps: *E. Künzl, Die Kelten des Epigonos von Pergamon, Beiträge zur Archäologie 4 (Würzburg 1971)

    Vielen Dank an Patrick für das Sprechen des Zitats!
    Hochgeladen am 22.02.2021.