#15: Der Sterbende Gallier – und wie er von Pergamon nach Rom gekommen ist

Wenn er aus  dem  kleinen, gallischen Dorf gekommen wäre, wäre ihm dieses Schicksal sicher erspart geblieben. Aber dann könnten wir eine der berühmtesten Statuen der Welt (und ihren Knackarsch) nicht im Museum bewundern.
Aber eine Cervizia (nicht lauwarm!) passt immer gut dazu!
Marmorstatue des sterbenden Galliers in den Kapitolinischen Museen, Rom (Foto: Andreas Schneider, 2011)


Kopf des sterbenden Galliers (Foto: Andreas Schneider, 2011)

Literaturtipps: *E. Künzl, Die Kelten des Epigonos von Pergamon, Beiträge zur Archäologie 4 (Würzburg 1971)

Vielen Dank an Patrick für das Sprechen des Zitats!
Hochgeladen am 22.02.2021.

2 Gedanken zu „#15: Der Sterbende Gallier – und wie er von Pergamon nach Rom gekommen ist

  1. Hallo ihr zwei,
    erstens Entschuldigung, dass ich erst so spät schreibe (Semesterbeginnstress), und zweitens ein dickes Dankeschön, dass ihr mein Thema so prompt aufgegriffen habt.
    ein paar Fragen sind mir aber doch noch offen geblieben.
    1) Wieso der Typ jetzt nicht wirklich „Galater“ heißt. Ich vermute, damit bei der sonntäglichen Lesung in der Kirche bei dem Begriff „Paulusbrief an die Galater“ nicht alle weiblichen Kirchgänger (3 Generationen) an gutaussehende, nackte, sterbende Männer denken. 🙂 nein, scherz beiseite, kann man davon ausgehen, dass die Kelten in Kleinasien (Türkei) wirklich so typisch aussahen, wie man es von Kelten im restlichen Europa überliefert hat (Kalkhaare, Schnauzer,Torques,…). Sahen die in Britannien zu der Zeit auch so aus?
    2) wieso manche man in Hellenistischer Zeit Bronzestatuen, und wieso wurden die dann aufeinmal in Rom in Marmor kopiert. Wieso dieser Materialwechsel? und wie kann ich mir die Herstellung einer Bronzstatue vorstellen? Bei Marmor mit Hammer und Meisel, und sonst noch allerhand, aber bei Bronze? Und das war ja nicht die einzige Bronze, die in Marmor kopiert wurde.
    Fragen über Fragen… Ist jetzt entwas kurzfristig für diesen Montag. Freue mich schon über den neuen podcast übers Archäologiestudium. Vielleicht könnt ihr meine Fragen etwas später aufgreifen, oder einfach kurz schreiben. (Aber bitte nicht: Frag‘ ned so blöd!) 🙂
    Den Hinweis auf einen kleinen Versprecher muss ich auch noch anbringen, nur damit ihr seht, wie gebannt ich euch jeden Montag lausche. (Sallust war „vor“ und nicht „nach“) 🙂
    So, das war’s für heute, freue mich schon auf Montag.
    Glg, Maria

    1. Hallo Maria,
      danke für deine sehr ausführlichen Anmerkungen – und die weiteren Fragen!
      Ja, der Gallier hat auch bei anderen Zuhörer*innen für ein paar weitere Fragen gesorgt, das werden wir dann in der übernächsten Folge beantworten müssen :-).
      Danke für den Hinweis zu Sallust – der ist mir doch tatsächlich passiert, der Versprecher! Asche auf mein Haupt!
      LG,
      S.

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